Im Fundmagazin des Brandenburgischen Landesamts für Denkmalpflege und Archäologischen Landesmuseums wird das archäologische Fundgut aus dem Land Brandenburg gesammelt. Warum gibt es diese Sammlung? Wieviele Funde werden aufbewahrt? Wie ist die Sammlung organisiert? Dazu und zu weiteren Fragen gibt Sammlungsleiter Dirk Westendorf Auskunft.
008 Betonbogenbrücke Neudeck

Zeitsparend und ohne große Umwege ans Ziel kommen – die Gründe für einen Brückenbau sind heute dieselben wie damals. Viele Brücken existieren und funktionieren seit Jahrzehnten, manche sogar seit über 100 Jahren. Einige dieser historischen Brücken sind heute bedeutende technische Baudenkmale. Für die Denkmalpflege bestehen die Herausforderungen dabei in der sachgerechten Sanierung und dem dauerhaften Erhalt. Ein Beispiel einer gelungenen Brückensanierung ist im Landkreis Elbe-Elster zu finden. Zwischen den Ortschaften Neudeck und Kleinrössen überspannt seit 1905 eine 70 Meter lange Betonbogenbrücke die Schwarze Elster. Sie ist eines der wenigen noch vorhandenen Beispiele unbewehrter Betonanwendung und stellt damit eine wichtige Etappe in der Geschichte des Brückenbaus zu Beginn des 20. Jahrhunderts dar.


Seit Mitte der 1990er Jahre war sie aufgrund ihres schlechten Zustandes für den Verkehr gesperrt, sogar ein Abriss wurde erwogen. Das über viele Jahre andauernde Ringen um den Erhalt und die funktionale Sanierung des einzigartigen technischen Denkmals fand letztlich ein glückliches Ende: Ab 2017 konnte die Brücke saniert und im Herbst 2018 schließlich wieder für den Verkehr freigegeben werden. Im März 2021 erhielt sie eine Auszeichnung im Rahmen der Verleihung des Deutschen Brückenbaupreises.
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existieren und funktionieren seit Jahrzehnten, manche sogar seit über 100
Jahren. Einige dieser historischen Brücken sind heute bedeutende technische
Baudenkmale, so auch die Betonbogenbrücke bei Neudeck im Landkreis
Elbe-Elster. Sie ist
eines der wenigen noch vorhandenen Beispiele unbewehrter Betonanwendung und
stellt damit eine wichtige Etappe in der Geschichte des Brückenbaus zu Beginn
des 20. Jahrhunderts dar.
007 Inventarisation und Dokumentation

in Treuenbrietzen. Foto Marcus Cante, BLDAM
Wir können nur schützen, was wir kennen. In der neuen Folge der Denkmalzeit erklärt die Dezernatsleiterin Inventarisation und Dokumentation des BLDAM, Dr. Christine Onnen, wie Denkmale erkannt und registriert werden – und welche weiteren Aufgaben das Dezernat hat. Es wird u.a. den Fragen nachgegangen, wie viele Denkmale es in Brandenburg gibt, wo man die ältesten und die jüngsten findet und warum immer noch neue Denkmale „entdeckt“ werden. Das Bild zeigt eine der Neuentdeckungen des Jahres 2020. Außerdem schildert die Dezernatsleiterin die zahlreichen Projekte zur Erforschung der brandenburgischen Denkmallandschaft, die vom BLDAM ausgehen.
006 Denkmalreport Brandenburg 2020/2021
Welche Erfolge, Bedrohungen und Entdeckungen gab es in der brandenburgischen Denkmallandschaft im Jahr 2020? Wir sprechen mit Landeskonservator Prof. Dr. Thomas Drachenberg über den kürzlich erschienenen Denkmalreport 2020/2021 der Abteilung Bau- und Kunstdenkmalpflege.


Vorgestellt werden ausgewählte Objekte, die die Kolleg*innen der Inventarisation und der Praktischen Denkmalpflege im vergangenen Jahr besonders beschäftigt haben. Neben aktuelle Denkmalzahlen liefert der Jahresbericht auch Informationen zur Denkmalförderung im Land Brandenburg und weist auf Projekte, Publikationen und Veranstaltungen des BLDAM hin.
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Landeskonservator Prof. Dr. Thomas Drachenberg über den kürzlich erschienenen
Denkmalreport 2020/2021 der Abteilung Bau- und Kunstdenkmalpflege.
005 Ein „Henkelmann“ mit Inschrift
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Kann etwas aus Aluminium ein bedeutender archäologischer Fund sein? Dieser Frage gehen wir in der fünften Podcast-Folge gemeinsam mit Dr. Thomas Kersting vom BLDAM nach.
005 Ein „Henkelmann“ mit Inschrift

„Waldlager“ in Klein Behnitz. © C. Krauskopf, BLDAM
Kann etwas aus Aluminium ein bedeutender archäologischer Fund sein? Dieser Frage gehen wir in der fünften Podcast-Folge gemeinsam mit Dr. Thomas Kersting vom BLDAM nach.
Der „Henkelmann“ stammt aus einem der vor einigen Jahren entdeckten „Waldlager“ der Roten Armee. Diese Lager stellen neue Bodendenkmale dar, die bis vor kurzem in der Denkmalliste fehlten. Das in dieser Folge beschriebene Fundstück steht aber vermutlich nur mittelbar in Zusammenhang mit der ursprünglichen Funktion der Waldlager. Seine Form und besonders die Inschriften verraten jedoch einiges über die Herkunft und die Funktion des Stückes. Anhand solcher Funde lassen sich Vorgänge aus der jüngsten Vergangenheit erkennen, die bislang in anderen Quellen kaum sichtbar werden.

004 Denkmalpflege ist öffentlich!
Die Presse- und Medienarbeit ist für die Denkmalpflege sehr wichtig. Nur eine Mitwirkung seitens der Bürger*innen ermöglicht den effektiven Schutz des kulturellen Erbes. Die „Stabsstelle Öffentlichkeit und Redaktion“ gewährleistet die Information der breiten Öffentlichkeit seitens des BLDAM und hält den Kontakt zu Presse und Medien.
Christof Krauskopf und Julia Lennemann berichten über ihre vielfältige Arbeit, die neben der Beantwortung von Fragen aus Presse und Medien in Schrift, Wort und Bild, der Erstellung von Pressemeldungen und -mappen die Betreuung von wissenschaftlichen und populärwissenschaftlichen Publikation umfasst. Der Archäologe und die Kunsthistorikerin können dabei inhaltlich beide großen Bereiche des BLDAM, die Archäologie und die Bau- und Kunstdenkmalpflege abdecken.
004 Denkmalpflege ist öffentlich!
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Die Presse- und Medienarbeit ist für die Denkmalpflege sehr wichtig. Nur
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